Millionenfach wird dieser Satz vor einem Altar gesprochen. Mit den besten Absichten und einem festen Glauben im Herzen, meint man dies auch zu diesem Zeitpunkt so. Unvorstellbar ist, dass der Partner jemals dies aus den Augen verlieren könnte. Doch im Laufe der Ehejahre zeigen sich dann ganz andere Facetten des ehemals so geliebten Partners. Die rosarote Brille wird abgenommen und man steht einer fremden Person gegenüber.
Wenn schlechte Zeiten überwiegen
Den Bund der Ehe einzugehen bedeutet nicht, sich alles in der Beziehung gefallen lassen zu müssen. Besteht das Leben nur noch aus Streit, Kummer und Sorgen sollte über eine Trennung nachgedacht werden. Oft wagt man wegen den Kindern diesen Schritt nicht, aber das ist eine falsche Einstellung. Eltern leben den Kindern vor und können mit ihrem Streit falsche Eindrücke bei ihnen manifestieren. So kann ein Kind später beziehungsunfähig werden, weil ihm Normalität nicht vorgelebt wurde. Spielen dann auch noch Abende mit Freunden, Skatkarten und Alkohol eine größere Rolle als die Kinder selbst, wird es Zeit über diesen Schritt nachzudenken. Der Schaden einer Trennung ist bedeutend geringer, als ein Schrecken ohne Ende.
Paare die sich schon in sehr jungen Jahren verliebten, sind noch nicht reif genug um wirklich die Entscheidung für einen Partner auf Lebenszeit fällen zu können. Schmetterlinge im Bauch sind schlechte Ratgeber bei der Partnerwahl, denn die Hormone spielen da sehr verrückt und versperren den klaren und objektiven Blick auf den Gegenüber. Besser ist es jedoch, wenn man sich länger prüft. Nicht sofort muss die große Liebe vor dem Altar öffentlich gemacht werden.
